
bisheriger höhepunkt des heutigen tages: augen aufmachen nach dem weckerklingeln, gucken, wahnsinn! nicht so geil: dann aufstehen.
am sonnabend ist erneut punk im legoland. und im AJZ.
yeah! FUSELWOCHE aus rostock! endlich mal wieder im AJZ. yeah! yeah! vier gutaussehende, sinnliche liebesspieler mit ausgeprägtem hang zum hanseatischen HANSA fußballrowdytum. yeah! HAMSTER und PLOSCHKO sind alte kumpelz und echte kapazitäten im SEX AND VIOLENCE business. die haben bereits im allerallerersten AJZ gespielt und als wäre es erst gestern gewesen, erinnere ich mich sehr genau an die biergeschwängerte jamsession mit PLOSCHKO in einem ranzigen AJZ proberaum. yeah! musikalisch: melodischer punkrock oder low-fi pianopop oder DAVID GUETTA rave – FUSELWOCHE sind hinsichtlich dessen so vielseitig und flexibel wie die THERMOMIX TM 31 küchenmaschine von VORWERK. textlich: poetische protokolle erotisch angehauchter ALDI besuche, bei denen dann häufig erdbeerwein im korb landet. yeah! yeah! leitspruch der vier rabauken: „... denn ein tag ohne uhr ist wie sex in der natur!“ SERGE GAINSBOURG trifft HANNEN ALKS. brecher!
die bürgerlichen rotzlöffel der REISEGRUPPE MORGENTHAU schaffen es wie kaum eine andere hardcorepunk darbietende hardcorepunkband so spielend und nebenbei wie nur irgendwas, sowohl eleganz, kraft und schönheit, als auch begehren, verführung und exzeß in sich und ihren songs zu vereinen. dafür stehen die drei lustgnome seit jahren von morgens bis abends in der ARAL tanke von MARINA TREUBRODT in der finkenkruger straße neben dem bockwurstwarmhaltegerät und halten maulaffen feil. warum sie das tun? TRILLA im PLASTIC BOMB interview: „die chefin hat so gut wie keine sozialkompetenz und die waschanlage kann man eigentlich vergessen, auch bei der premiumwäsche.“ eben. außerdem ein ort, an dem man prima MERCEDESSTERNE abbrechen oder mitmenschen noch mit abgeschmackten gags und extremer gewalt begeistern kann. so klingt die musik der MORGENTHAU bengels dann zweifelsohne auch. VORKRIEGSPHASE treffen NEUE KATASTROPHEN. knaller!
ob TESLA CESSNA aus greifswald ihren hardcoreanarchopeacepunk überhaupt bei uns aufführen dürfen, kann ich nicht mit bestimmtheit sagen. schließlich kündigen sie großmäulig im internet an, aufgrund einer leserfreundlicheren, mittlerweile jedoch leider berichtigten, korrektur ihres bandnamens unsererseits, das AJZ kaputtzuschlagen. ob die geheimnisvollen, kernkraftwerksbegünstigten ladyboys dazu überhaupt in der lage sind? eher nicht. warum? weil, bis auf den schlagzeuger, alle bandmitglieder an der ERNST-MORITZ-ARNDT-UNIVERSITÄT 18 – 20 semester punkkomposition studiert haben, also reine schöngeister und keine schurken sind. außerdem müssen sie ihre komplizierten punkpartituren von notenblättern ablesen, sind entsprechend punkmusikkonzentriert, zappelig als liefe parallel GNTM und sowieso stundenlang mit dem aufbau ihrer notenständer beschäftigt. wir sollten ausreichend kamillen- und fencheltee vorrätig haben. BRAHMS trifft BOSKOPS. kracher!
mittlerweile bisheriger höhepunkt des heutigen tages: siehe oben!